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Im Sommer des Jahres 1985 kam es zum österreichischen Weinskandal, der durch einige große Weinhändler und Weinbaubetriebe in Niederösterreich und Burgenland ausgelöst wurde. Diese Betriebe verfälschten Prädikatsweine oder stellten sogar Kunstwein her.
Darauf hin erhielt Österreich binnen weniger Wochen das strengste Weingesetz Europas, welches wiederum große Empörung und Unmut unter den Weinbauern auslöste. Es kam zu tagelangen Grenzblockaden an den österreichisch—ungarischen Grenzen, woran sich auch viele Podersdorfer Weinbauern mit ihren Traktoren beteiligten.
Durch die monatelangen Negativberichte der Medien wurden die Konsumenten derart verunsichert, dass es zu einem Stillstand des Weinexportes kam. Unsere Weine verschwanden für Jahre aus den Regalen von Vinotheken und aus der Gastronomie.